Baufinanzierung Bausparen Bausparvertrag
Die Bausparkasse dient zur Finanzierung von Wohneigentum
Wer ein Haus kaufen oder bauen will, wird sicherlich auch mit einer Bausparkasse zu tun bekommen. Aber was unterscheidet dieses Institut von anderen Banken? Bei der Bausparkasse handelt es sich im wesentlichen um eine besondere Form eines Kreditinstituts, welches sich auf die Finanzierung von Wohneigentum spezialisiert hat. Die Bausparkasse ist in der Regel nur für Privatkunden zugänglich und die zur Verfügung gestellten Kredite sind nicht für andere Belange nutzbar. Dafür sind die Zinsen für die Wohnungsbaufinanzierung um ein vielfaches niedriger angesiedelt als bei einer Bank, so dass sich die Bausparkassen damit auf dem Markt renommieren konnten. Jedoch bietet die Bausparkasse für die Kunden verschiedene Bausparverträge an, in die jeder Arbeitnehmer einzahlen kann. Diese laufen über einen bestimmten Zeitraum und werden vom Arbeitgeber entsprechend durch vermögenswirksame Leistungen sowie vom Staat durch eine Wohnungsbauprämie gefördert.
Der Bausparvertrag dient dazu, ein gewisses Kapital anzusparen, um später ein Haus bauen zu können und somit Baugeld zu noch günstigeren Zinsen von der Bausparkasse zu bekommen. Dazu muss jedoch die Mindestsparzeit eingehalten werden. Im Laufe der Jahre haben die Bausparkassen ihr Angebot im Bereich vom Wohneigentum stets erweitert und auf die aktuellen Bedürfnisse angepasst. So zählen Immobilienangebote sowie Altersvorsorgen wie Wohnriester ebenfalls zu den heutigen Leistungen.